Kategorie: Anstiftung zur Freude

Anstiftung zur Freude #27

Vor einem halben Jahr und einer Woche habe ich den ersten #AnstiftungzurFreude Brief verschickt. Ich war neugierig und aufgeregt. Ich hatte zwar schon etwas Erfahrung mit dem Briefe verschicken in eine überwiegend unbekannte Öffentlichkeit hinein. Doch natürlich beschäftigten mich Fragen, wie z.B. ob die Welt…

Anstiftung zur Freude #26

In der mir unbekannten Stadt rolle ich mit meinem Koffer vom Bahnhof zum Hotel. Schlängle mich um eine mehrköpfige Familie herum, die in einer mir unbekannten Sprache spricht und ihren Wagen umständlich verlässt; oder besteigt. Das Parken ist gebührenpflichtig. Ich grüble, ob ausländische Touristen das…

Anstiftung zur Freude #25

Ich hole meinen Gemüseanteil ein paar Dörfer weiter ab. Ein Fest der Fülle. Blumenkohl, Kohlrabi, Salat, Möhren, Tomaten, Basilikum, Lauchzwiebel, Spitzkohl, Mangold, Gurken, Petersilie und Dill. Für Nachbarn bringe ich deren Anteil mit und packe gleich zwei Kisten voll. Große Freude! So viel wunderbares Gemüse,…

Anstiftung zur Freude # 24

Endlich wieder In London, meiner Lieblingsstadt! Ich bin da gar nicht so sehr, um etwas Neues „zu machen“. Ich möchte vor allem an den Orten und mit den Dingen sein, die ich schon kenne. Wie glücklich bin ich auf meinen alten Spuren unterwegs! Ein gern…

Anstiftung zur Freude #23

Anstiftung zur Freude #23 Schienenersatzverkehr in Hamburg. Als der Bus an der Endhaltestelle stoppt, sagt die Frau vor mir beim Aussteigen fröhlich „Tschüss“ zum Fahrer. Der grüßt genauso fröhlich zurück. Ich fühle mich gleich angesteckt sage ebenfalls „Tschüss“, was er in gleicher Weise erwidert. Da…

Anstiftung zur Freude #22

Der Stuhl steht noch dort, wo ich ihn hingestellt habe, als ich krank war und so viel fror. Gleich neben der Haustür kommt die Sonne am frühesten an. Da saß ich in den wenigen Momenten, da es nicht windig und nass draußen war, und ließ…

Anstiftung zur Freude #21

Wo ist die Spur deines Lächelns? Es ist früher Abend, als ich per Zoom an der Mittagsmeditation des New York Zen Centers teilnehme. Dreißig Minuten stilles Sitzen, dann Austausch in kleinen Gruppen. Zum Schluss bleiben von den über fünfzig Teilnehmenden ein gutes Dutzend. Wir hängen…

Vom Feuerwerk der Wirklichkeit

Wie wir unser Sehen und Denken befreien und real werden. Am Morgen finde ich die Nachricht einer Leserin. Sie schreibt, Freude komme vom Real-Werden. Ja, denke ich, so ist es. Ich bin ganz verliebt in diese wunderbare Formulierung. Am Nachmittag lese ich im Buch „Freude“…

Anstiftung zur Freude #20

Was wir alles in uns tragen. Als ich letztens flachlag und mein Gehirn erkältungsbedingt etwas durch die Gegend rollte, sah ich den Film „Magische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ an. Eine wichtige Rolle spielt darin ein kleiner alter Koffer. Ungeübte Augen sehen nur…

Anstiftung zur Freude #19

Sirenen und helfende Hände Ich habe mich beim New York Zen Center für ein „Commit to Sit“ Programm registriert. Die Teilnehmenden verpflichten sich, 90 Tage lang regelmäßig zu meditieren. Im Auftaktvortrag spricht der Lehrer darüber, wie wir Verpflichtungen regelmäßig brechen. Er sagt das nicht moralisch…