Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch an die US-amerikanische Schriftstellerin Flannery O’Conner, die am 29. März 2025 Huldigungen zum 100sten auf ihrer wild-bunten Wolke entgegennimmt.
Ohne ihr Werk zu kennen, begegnete ich ihr in einem Kinderbuch.
In ihrem kurzes Leben war sie immer ein „Odd Bird“, ein seltsamer Vogel. Vielleicht fing sie deshalb an, sobald sie einen Stift halten konnte, Vögel zu zeichnen und stundenlang mit ihnen zu spielen. Sie kam als Kind sogar in die Presse, weil es ihr gelungen war, ein Zwerghuhn zu trainieren.
Sie sammelte Vögel, die anders waren, als ihre Artgenoss*innen, sie schrieb noch seltsamere Geschichten, sie starrte ihre Umwelt an und als ihre Mutter sagte, es sei nicht nett, zu starren, war ihre Antwort:
„Keine Schriftstellerin sollte sich jemals fürs Starren schämen!“
Denn woher käme das Material, das die Brunnen der Kreativität füttert, wenn nicht vom sehr genauen Hinschauen!
Sie hatte erregte früh Aufmerksamkeit als Schriftstellerin, hatte aber bereits erste Anzeichen der Krankheit, die sie mit 39 Jahren das Leben kostete.
Flannery zog ins Elternhaus zurück, fügte Pfauen ihrer Vogelsammlung hinzu. In den 1950ziger Jahren waren Pfauen als Haustiere eine spektakuläre Seltsamkeit.
Als der erste Pfau vor ihren Augen sein Rad entfaltete, dachte sie:
„Wie eine sich entfaltende Landkarte des Universums.“
Flannery O’Connor, so, wie sie mir in dem wunderbar illustrierten Kinderbuch von Amy Alznauer und Ping Zhu begegnet, ist eine Heldin des Aufbrechens üblicher Lebens- und Arbeitsformen. Sie lässt sich nichts vorschreiben. Sie lebt wild, bunt und gefährlich, trotzdem ihr Körper sie von Beginn ihres Lebens einschränkt.
So kann es sein, denke ich.
Solange wir dem „Üblichen“ folgen, werden wir niemals Zeug*innen, wie sich die Landkarte des Universums vor unseren Augen entfaltet.
Deshalb: genau hinschauen, was unsere Form bestimmt!
Der nächste #NeuraumSalon am 22. April widmet sich dem Thema „Formen“.
Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch an die US-amerikanische Schriftstellerin Flannery O’Conner, die am 29. März 2025 Huldigungen zum 100sten auf ihrer wild-bunten Wolke entgegennimmt.
Ohne ihr Werk zu kennen, begegnete ich ihr in einem Kinderbuch.
In ihrem kurzes Leben war sie immer ein „Odd Bird“, ein seltsamer Vogel. Vielleicht fing sie deshalb an, sobald sie einen Stift halten konnte, Vögel zu zeichnen und stundenlang mit ihnen zu spielen. Sie kam als Kind sogar in die Presse, weil es ihr gelungen war, ein Zwerghuhn zu trainieren.
Sie sammelte Vögel, die anders waren, als ihre Artgenoss*innen, sie schrieb noch seltsamere Geschichten, sie starrte ihre Umwelt an und als ihre Mutter sagte, es sei nicht nett, zu starren, war ihre Antwort:
„Keine Schriftstellerin sollte sich jemals fürs Starren schämen!“
Denn woher käme das Material, das die Brunnen der Kreativität füttert, wenn nicht vom sehr genauen Hinschauen!
Sie hatte erregte früh Aufmerksamkeit als Schriftstellerin, hatte aber bereits erste Anzeichen der Krankheit, die sie mit 39 Jahren das Leben kostete.
Flannery zog ins Elternhaus zurück, fügte Pfauen ihrer Vogelsammlung hinzu. In den 1950ziger Jahren waren Pfauen als Haustiere eine spektakuläre Seltsamkeit.
Als der erste Pfau vor ihren Augen sein Rad entfaltete, dachte sie:
„Wie eine sich entfaltende Landkarte des Universums.“
Flannery O’Connor, so, wie sie mir in dem wunderbar illustrierten Kinderbuch von Amy Alznauer und Ping Zhu begegnet, ist eine Heldin des Aufbrechens üblicher Lebens- und Arbeitsformen. Sie lässt sich nichts vorschreiben. Sie lebt wild, bunt und gefährlich, trotzdem ihr Körper sie von Beginn ihres Lebens einschränkt.
So kann es sein, denke ich.
Solange wir dem „Üblichen“ folgen, werden wir niemals Zeug*innen, wie sich die Landkarte des Universums vor unseren Augen entfaltet.
Deshalb: genau hinschauen, was unsere Form bestimmt!
Der nächste #NeuraumSalon am 22. April widmet sich dem Thema „Formen“.