Kategorie: Anstiftung zur Freude
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Anstiftung zur Freude #129 Der Leiter des New York Zen Center for Contemplative Care, Koshin Paley Ellison, schreibt über Großzügigkeit. Großzügigkeit nicht nur als Geste, wenn wir etwas übrig haben, das wir verschenken können, sondern als Geste des Vertrauens. Ich pflanze einen Samen im Vertrauen darauf, dass er aufgehen wird. Ich pflanze einen Samen im
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Der Zen Lehrer Shunryu Suzuki sagte in einem seiner berühmten Vorträge den Zuhörenden: „Ihr seid alle perfekt, genau so, wie ihr seid.“ Dann machte er eine Pause und fügte hinzu; „Und ihr könnt alle ein bisschen Verbesserung gebrauchen.“ Dass wir selbst ein bisschen Verbesserung gebrauchen können, zum Beispiel, um mitfühlender, freundlicher, geduldiger usw. zu werden,
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Sehr, sehr lange habe ich darüber nachgedacht, einen Kurs zu entwickeln, der sich um die Stille dreht. Ich weiß gar nicht, warum so lange darüber nachdenken musste. Für mich ist Stille etwas Großartiges. Aber ist die Stille für andere Menschen etwas großartiges? Manchmal möchte ich die Frage stellen: Weißt du, dass die Stille der Rahmen
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Seit kurzem nehme ich an einem Live Kurs von Ellen Meredith teil. Der Unterrichtsinhalt: Energiemedizin. Oder, weniger irritierend ausgedrückt: Die Sprache des Körpers verstehen und sprechen lernen. In der ersten Stunde geht es um energetische Verankerung und Ausrichtung. Wie bleiben wir bei uns und vermeiden, in die Geschichten der Welt verstrickt zu werden? Nach dem
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Das Alte braucht einen Ort, damit Raum für Neues entstehen kann. Vor ein paar Jahren notierte ich diesen Satz. Ich finde ihn kurz vor Weihnachten wieder. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich heute Morgen in stockfinsterer Nacht zum Wertstoffhof gefahren bin. Ich bringe all das weg, was ich schon lange wegbringen wollte. Danach bekommt
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Ich schlafe schlecht. Ich notiere den Satz um 5.20 Uhr, nachdem ich schon eine Dreiviertelstunde lang aufgeräumt habe, und frage mich, was das eigentlich bedeutet, schlecht schlafen. Mein Schlaf ist gut, nur wache ich zu früh auf. Die ordentliche Eva in mir, die oft leidet, weil die stets beschäftigte Eva keine Zeit zum Aufräumen findet,
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Ich sitze in der S-Bahn. Der erste Abschnitt einer längeren Reise. Von weitem sehe ich einen Menschen, der offenbar auf der Straße lebt. Er bittet die Mitreisenden um Geld. Ich schaue in mein Portemonnaie. Kaum Kleingeld. Im Fach für die Scheine ein Fünfziger und ein Zwanziger. Bisschen viel, denke ich. Aber soll ich ihm 70