Anstiftung zur Freude #14

Von der Vorfreude und wie du Glück aufs Bankkonto einzahlen kannst

Ich lese gerne Reiseberichte und vergnüge mich auf den Spuren Fremder in der Fremde.

Stephanie Rosenbloom mäandert in „Alone Time“ durch vier Städte während vier unterschiedlicher Jahreszeiten. Sie denkt über die Vorzüge des Alleinreisens nach, schreibt über Planung und Vorfreude.

Durch sie erfahre ich von Elisabeth Dunn, die über Glück und Wohlbefinden forscht „Vorfreude ist eine kostenlose Form des Glücks“, bringt sie es auf den Punkt bringt.

Dunn weiß nicht nur aus ihrer Forschung, wovon sie spricht. Nachdem sie monatelang ihre Reise nach Hawaii geplant hatte, griff sie kurz nach der Ankunft ein Tigerhai an und biss zu.

Wenn sie von diesem Ereignis erzählt, weist sie schnell darauf hin, dass nicht einmal der Haiangriff ihre Freude und Aufregung aus den Monaten der Planung beeinträchtigen konnte. Sie hatte „das Glück bereits auf der Bank eingezahlt“.

Freude ist tatsächlich etwas, was wir auf unser Konto einzahlen. Je mehr wir Freude suchen und sie genießen, desto stärker werden unsere Freudemuskeln (=Synapsen Verbindungen im Gehirn) ausgeprägt. Desto leichter fällt es, schwierigere Erlebnisse zu verarbeiten.

Das ist meine Anstiftung für diese Woche: suche die Vorfreude in deinem Leben. Worauf freust du dich in den nächsten Tagen? In den nächsten Monaten? Was könntest du mit Freude planen?

Schreib mir, was du gefunden hast. eva@eva-scheller.de.

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